EnBW

Geschichte des Stromversorgers

Ende der 1980er Jahre gingen die Überlegungen im Südwesten Deutschlands beim Thema Stromversorgung immer mehr in Richtung gemeinsame Energieversorgung. So schlossen sich im Jahre 1989 mehrere Energieversorgungen der Region unter dem Namen EBW (Energieforschung Baden Württemberg) zusammen. Erst 1998 erfolgte die Umbenennung in EnBW, dies war vor allem auf Aspekte des Marketings zurückzuführen. Mit Hauptsitz in Karlsruhe, ist der Konzern heute das drittgrößte Stromversorgunsunternehmen in Deutschland. Selbstverständlich ist die Aktiengesellschaft auch an der Börse vertreten.

Gängige Tarifmodelle und Konditionen

Als Stromlieferant Nummer 1 im Süden Deutschlands besticht das Unternehmen durch attraktive Stromtarife. Zahlreiche Tarifvarianten, mit der Option auf individuelle Tarife, warten auf den Kunden. Bei einem Stromverbrauch von bis zu 2.500 Kwh im Monat, gibt es ein Pauschalangebot in Höhe von 18,90 Euro/Monat. Hinzu kommt eine Grundgebühr von einmalig 7,90 Euro. Bei einem Stromverbrauch von über 2.500 kWh, zahlt der Kunde zwar 40 Euro/Monat, es kommt aber keine Grundgebühr hinzu. Bei diesem Tarif verpflichtet sich der Kunde auf einen Vertrag von einer zwölfmonatigen Laufzeit. Die Kündigungsfrist beträgt immer einen Monat zum Vertragsende. Für viele Stromkunden ist letzterer Tarif eher unattraktiv, so dass sie sich nach Alternativen, wie beispielsweise die Yello Strom GmbH umsehen.

Stromquellen und Bestandteile

Die Stromgewinnung aus Wasserkraft, steht beim Karlsruher Unternehmen im Vordergrund. Möglich wurde dies durch die Begradigung des Rheins. Heute stammen über 9 Milliarden kWh Strom, aus Wasserkraft. So ist bei EnbW der Anteil an Wasserkraft in der Gesamtenergie überdurchschnittlich hoch. Im Gegensatz zur Kernenergie, ist diese Form der Energiegewinnung besonders klimafreundlich. Der Atomstromanteil ist allerdings ebenfalls auf einem hohen Niveau. Kritiker fordern schon lange den Atomausstieg und die ausschließliche Energiegewinnung aus Ökostrom. Davon ist das Unternehmen noch einige Schritte entfernt. Die Bestandteile des Stroms sind im Einzelnen: 48% Atom, 35% Kohle, 10% Erneuerbare Energien, 4% Sonstige Fossile sowie 3% Pumpenspeicher.

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1 Antwort

  1. 6. Oktober 2014

    […] 4 großen Energiekonzerne (E.ON, EnBW, RWE, Vattenfall) bieten mittlerweile vermeintliche Ökostrom-Tarife an. Üblichweise wird als […]

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