Süwag

Süwag ist ein deutsches Unternehmen mit dem Sitz in der deutschen Bankenmetropole Frankfurt am Main. Das Unternehmen entstand im Jahre 2001 aus einer Fusion verschiedenster regionaler Energieanbieter und versorgt hauptsächlich die südliche Regionen Deutschlands, teilweise auch den Südwesten. Die rund 1.600 Mitarbeiter arbeiten nicht nur an der Grundversorgung der Regionen, sondern entwickeln auch Programme in Richtung des Ökostroms. Hauptaktionär des Unternehmens ist der Energieriese RWE.

Kleine Unternehmer und Privatpersonen bekommen bei dem Unternehmen den Privattarif. Für größere Unternehmen, die in etwa ab 100.000 kWh als solche bezeichnet werden, erhalten Stromtarife zu günstigeren Konditionen. Ersparnisse können außerdem noch insofern erreicht werden, indem man sich vertraglich langfristig bindet. Die Stromquellen Süwags sind aus allen Bereichen. Der größte Teil ist aus Kohlekraftwerken mit einem Anteil von etwas mehr als der Hälfte. Regenerative Stromquellen nehmen beinahe 30 % der Versorgung ein, Nuklearenergie hingegen nur in etwa 12 %. Im Vergleich zum bundesweiten Schnitt erkennt man, dass dabei mehr auf Energie aus Kohle gesetzt wird, allerdings auch weniger auf Nuklearenergie (Bundesdurchschnitt bei 17 %) und mehr erneuerbare Energien verbraucht werden. Das macht auf bundesweiter Ebene im Vergleich zu Süwag weniger CO2 Emission, dafür mehr Radioaktiven Müll.

In Frankfurt kämpft das Unternehmen gegen den zweiten regionalen Stromanbieter Mainova. Die Mainova ist der angestammte Energielieferant der Stadt und bekommt jetzt immer mehr Konkurrenz. Die Verbreitung Süwags geht allerdings im Vergleich zu Mainova weit über die Stadtgrenzen hinaus und hat in etwa 800 000 Stromkunden – vor allem in Bayern und Baden-Württemberg. Und auch in Frankfurt entscheiden sich aufgrund der Preise immer mehr Kunden zu einem Wechsel von Mainova zugunsten der Süwaggruppe.

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